Produktion Feuerlöschschlauch mit Innengummierung

Weberei Feuerlöschschlauch mit Innengummierung

Den gewebten Feuerlöschschlauch kennzeichnet ein dichtes Textilgewebe aus vielen dünnen Fäden. Das ist erforderlich, um einen hohen Platzdruck zu gewährleisten. Im Obergeschoß der Weberei stehen diejenigen Webstühle, die den Manchon mit textilem Gewebe umspannen.

Beim Webvorgang werden die Kett- und Schussfäden automatisch auf die richtige Spannung und Festigkeit kontrolliert. Reißt tatsächlich mal ein Faden oder ist eine Spule leer, stoppt die Maschine sofort. Die Mitarbeiterin verbindet umgehend mittels eines Luftdruckgerätes den alten und den neuen Faden miteinander – spleißen heißt das im Fachjargon und führt die entsprechende Spule in den Webstuhl oder in das Gatter ein. Auf diese Weise entstehen keine sichtbaren Verdickungen am fertigen Schlauch, wie sie zum Beispiel Knoten hervorrufen würde.

Der Webprozess ist in seiner tatsächlichen Arbeitsgeschwindigkeit vom menschlichen Auge kaum nachvollziehbar. Erst im Schleichgang kann man sehen, wie die Maschine die Kettfäden abwechselnd hebt und senkt, um den Schussfaden dazwischen einlegen zu können.

Auf diese Weise entstehen rund 20 Meter umwebter Manchon pro Stunde. Die Durchmesser der Gewebeschläuche reichen von 19 mm bis zu 200 mm.

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